Ein echtes Dreamteam: Bianca, Martina, Andreas und Daniel Bader mit Simon Blesch von Gold Ochsen (von links).

Der Gasthof zum Viehhof im bayrischen Medlingen ist ein traditionsreicher Familienbetrieb in idyllischer Lage am Waldrand zwischen Obermedlingen und der Landesgrenze zu Baden-Württemberg – ideal für alle, die eine entspannte Atmosphäre in der Natur, bodenständige Küche und familienfreundliche Gestaltung in ländlicher Umgebung genießen möchten. Besonders beliebt ist der große Biergarten mit schattenspendenden Bäumen und Spielplatz, der sich ideal für Ausflüge mit Kindern eignet. Ursprünglich ein Gutshof, der zum Kloster Obermedlingen gehörte, wird der Viehhof heute von der Familie Bader in vierter Familiengeneration geführt.

Gasthaus zum Viehhof
Bergstraße 66
89441 Medlingen

https://www.gasthaus-viehhof.de

Was können Sie uns über die Geschichte des Viehhofs erzählen?

Der Hof gehört ursprünglich zum Kloster Medlingen. Den Aufzeichnungen zufolge war der Gutshof des Klosters bereits damals ein Gasthaus, in dem auch die Mönche einkehrten. Da wir uns direkt an der Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg befinden, gab es im Laufe der Jahrhunderte einige kuriose Geschichten zu erzählen. Heute macht es natürlich keinen Unterschied, ob man Bayer oder Württemberger ist, wir sehen uns als Schwaben. Das Gehöft ist inzwischen in vierter Generation in Familienbesitz und neben der Landwirtschaft wurde stets auch das Gasthaus betrieben, wenn auch eher als Nebengeschäft und nicht in seiner heutigen Form.

Wie ging es weiter?

Im Jahr 1996 habe ich das Gasthaus von meinen Eltern übernommen und wir begannen zunächst mit kleinen Renovierungs- und Umbauarbeiten. Die Leute haben darüber geredet und sich gefreut, dass der Viehhof „weitergeführt“ wird. Es lief dann so gut, dass wir im Jahr 2000 einen großen Umbau gewagt haben. Der ehemalige Viehstall wurde als Saal ausgebaut. Aus dem Nebenzimmer und den Toiletten wurde die Gaststube und was früher die Gaststube war, ist heute das Nebenzimmer. Nun haben wir im Gasthaus Platz für bis zu 50 Personen, das Nebenzimmer bietet rund 40 Plätze und der Saal fasst circa 100 Gäste. Insgesamt können wir somit nahezu 200 Gäste im Innenbereich bewirten. Hinzu kommt noch ein Biergarten mit Bäumen, Kinderspielplatz und rustikalem Ambiente direkt am Waldrand, den wir im Jahr 2017 erweitert und auf Vordermann gebracht haben. Hier finden auch etwa 200 Personen Platz.

Wie bewältigen Sie diese große Aufgabe?

Das geht nur im Team. Dazu zählen meine Frau und meine Kinder ebenso wie Teilzeit- und Aushilfskräfte. Die genaue Anzahl hängt jedoch von der Saison ab – im Sommer benötigen wir selbstverständlich mehr Unterstützung.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Wir wollen als nächstes die Küche umfänglich renovieren. Die war glücklicherweise schon immer sehr groß und wir haben im Laufe der Jahre immer wieder modernisiert, aber es ist nun an der Zeit, sie auf den aktuellsten Stand zu bringen. Mein Sohn hat seine Ausbildung zum Koch absolviert und macht derzeit den Meister. Er möchte das Gasthaus weiterführen, daher gehen wir jetzt diesen Schritt.

Ist Ihre abgeschiedene Lage eher Nachteil oder Vorteil?

Ein großer Vorteil. Selbstverständlich liegt der Viehhof ab vom Schuss. Dafür bieten wir jedoch Erholung vom Alltag in freier, naturverbundener Waldrandlage mit Blick auf Wiesen. Zudem sind wir sehr gut erreichbar. Die Abfahrt „Giengen an der Brenz“ von der A7 ist keine zehn Kilometer entfernt. Wer bei Günzburg von der A8 abfährt, benötigt keine 30 Minuten bis hierher. Unsere Gäste müssen also keine lange Anreise auf sich nehmen, um diese Idylle zu genießen. Hier können die Erwachsenen jeden Stress vergessen und die Kinder können frei herumtoben und die Umgebung entdecken.

Welche kulinarischen Highlights erwarten diese Ausflügler?

Wir bieten eine gutbürgerliche Küche mit regionalen Spezialitäten wie Jägerbraten, Kässpätzle, Currywurst oder Schnitzel Wiener Art. Natürlich dürfen auch klassische Brotzeiten wie Wurstsalate, Wurst- und Käsebrettl, Salate und vegetarische Optionen nicht fehlen. Wir sind da ganz einfach gestrickt, und genau das schätzen unsere Gäste. An Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten haben wir immer eine besondere Karte, die ebenso beliebt ist wie unsere saisonalen Angebote. So gibt es beispielsweise Anfang Oktober zur Kirchweih klassischerweise Bock-, Hammel- und Kalbsbraten, im November Ente und im Dezember Wild. Bei diesen Gelegenheiten sind wir immer vollständig ausgebucht.

Welche Bierspezialitäten von Gold Ochsen begleiten Ihre Speisen?

Fast das gesamte Sortiment. Bei uns werden die Weizensorten sehr gerne getrunken – vom traditionellen Hefeweizen über Kristall- und Kellerweizen bis zur alkoholfreien Variante. Darum kommt das Hefeweizen bei uns frisch aus dem Fass. Das Kellerbier ist ebenfalls sehr beliebt, weil es so bekömmlich und süffig ist. Im Gasthaus und im Biergarten mischen wir Radler und alkoholfreie Getränke wie Cola- oder Saftmischungen immer selbst nach den Wünschen unserer Gäste. Das funktioniert auch sehr gut mit Bluna und afri cola, die wir von der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH beziehen.

Wie kam es zu der Zusammenarbeit mit der Brauerei Gold Ochsen?

Die Brauerei Gold Ochsen ist seit dem großen Umbau im Jahr 2000 unser Partner. Der damalige Außendienstmitarbeiter stammt ursprünglich aus der Nachbarschaft, sodass man sich bereits kannte. Das Vertrauen war daher von Anfang an da und sowohl das Sortiment als auch der Geschmack haben überzeugt. Nach 25 Jahren hat sich daran nichts geändert.

0

Start typing and press Enter to search

Warenkorb
0