Von links: Markus Kiekbusch von Gold Ochsen mit Sascha Agic und Tobias Flohr – inklusive Gewinnerurkunde für „Deutschlands besten Burger“.
In Sigmaringen hat sich der Burgerladen „Quh“ längst einen Namen gemacht – dazu hat nicht zuletzt die Auszeichnung „Bester Burger Deutschlands“ beigetragen, den das Team im Februar dieses Jahres im Rahmen der Gastronomie-Fachmesse Internorga erhalten hat. Doch die Klassiker kommen ebenfalls gut an – immer mit afri cola, Bluna oder einem Gold Ochsen Ulmer Hell. Mitinhaber Sascha Agic erzählt, wie aus einer spontanen Idee ein preisgekröntes Restaurant wurde.
Burgerladen Quh
Antonstraße
72488 Sigmaringen
Wie entstand die Idee zum Quh?
Sascha Agic: Das ist eigentlich eine klassische Corona-Burger-Lovestory. Ich betreibe seit 15 Jahren das Theatercafé in Sigmaringen, mein Geschäftspartner Tobias Flohr war seit zehn Jahren mit Foodtrucks unterwegs. Als ich im Lockdown mein Café schließen musste und bei ihm sämtliche Streetfood-Events abgesagt wurden, haben wir kurzerhand seinen Foodtruck vor meinen Laden gestellt und angefangen, Burger zu verkaufen. Die Nachfrage war so groß, dass wir schnell den Plan für einen eigenen Burgerladen geschmiedet haben. Im April 2023 war es dann so weit.
Kommen Sie beide aus der Gastronomie?
Sascha Agic: Ich komme aus der Gastronomie, Tobias hat eigentlich BWL studiert. Bei ihm hat sich das Geschäft mit den Foodtrucks aus einem Hobby heraus entwickelt: Zunächst hatte er jedes zweite Wochenende ein Event mit einem Fahrzeug, daraus wurden irgendwann fünf Foodtrucks und er hat sich dann entschieden, das hauptberuflich zu machen. Dazu kommt aber noch unser gemeinsamer Foodtruck und natürlich das Quh.
Was macht das Quh anders als andere Burgerläden?
Sascha Agic: Unsere Qualität ist sehr hoch. Wir arbeiten mit frischem Fleisch vom regionalen Metzger aus Baden-Württemberg und machen alle Soßen selbst. Außerdem überlegen wir uns immer wieder etwas Neues wie beispielsweise Monatsburger, und aktuell sind wir voll auf den Smashburger-Trend aufgesprungen. Dazu kommen Loaded Fries und verschiedene Pommes-Toppings. Das Ganze in einem ziemlich coolen Laden: sehr modern, viel Schwarz und Grau mit Sichtbeton.
Haben Sie die Inneneinrichtung des Quh‘s komplett neu gestaltet?
Sascha Agic: Ja, komplett. Vorher war dort eine Buchhandlung. Der Hauseigentümer hat uns darauf angesprochen, als die Nachfrage nach unseren Burgern immer größer wurde und uns das Objekt angeboten. Er ließ uns freie Hand, sodass wir uns beim Umbau voll austoben konnten. Die Richtung wussten wir schon genau, den Feinschliff hat dann ein Ladenbauer übernommen.
Wie haben Sie sich die Arbeit aufgeteilt?
Sascha Agic: Jeder von uns ist zwei Tage im Laden, dazu sind unsere Frauen ebenfalls im Betrieb eingebunden. So ist immer einer von uns vor Ort, dazu kommt natürlich noch unser Personal. An den anderen Tagen kümmert sich Tobias um seine Foodtrucks und ich mich um das Theatercafé. Leider hat der Tag dadurch mindestens fünf Stunden zu wenig.
Wie groß ist das Team im Quh?
Sascha Agic: Wir sind zu viert – Tobias und ich sowie unsere Frauen – und haben zusätzlich sechs bis acht Angestellte, darunter viele Studenten, die zwei- bis dreimal pro Woche kommen. Das Quh bietet 40 Sitzplätze, eine Außengastronomie haben wir nicht. Ruhetage sind mittlerweile Montag und Dienstag.
Gibt es einen absoluten Topseller auf der Karte?
Sascha Agic: Aktuell ist es der „Falsche Smash“, unser Gewinnerburger. Da ist die Neugier bei den Gästen natürlich groß. Generell laufen die Smashburger sehr gut. Der absolute Renner ist aber immer noch der Klassiker: Cheeseburger, Pommes, afri cola. Das ist wirklich Klischee – Burger, Fritten, Cola –, aber es funktioniert einfach.
Seit wann arbeiten Sie mit Gold Ochsen zusammen?
Sascha Agic: Wir arbeiten schon seit Jahren mit Gold Ochsen und der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH für Events und Caterings zusammen. Von Anfang an hatten wir Gold Ochsen Hell aus der Flasche sowie das komplette afri cola- und Bluna-Sortiment im Angebot.
Wie kam es dazu, dass Sie auf Gold Ochsen setzen?
Sascha Agic: Das ist eigentlich dem Außendienstmitarbeiter Herrn Kiekbusch zu verdanken. Der kam eines Tages bei mir im Theatercafé vorbei, war völlig sympathisch. Das Zwischenmenschliche passt einfach bei der Zusammenarbeit – das ist mega.
Welches Getränk ist bei Ihren Gästen am beliebtesten?
Sascha Agic: Ganz klar afri cola. Der Renner im Burgerladen ist Cheeseburger, Pommes, afri cola. Gold Ochsen Hell kommt aber ebenfalls sehr gut an.
Was ist Ihr persönliches Lieblingsgetränk?
Sascha Agic: Ich muss gestehen, ich bin gar kein Biertrinker und bleibe daher bei der afri cola. Dafür trinkt mein Geschäftspartner Tobias sehr gerne ein Gold Ochsen Hell. So ergänzen wir uns perfekt.