Einklang von Mensch und Natur

Wertvolle Maßnahmen, die über den Eichstrich hinaus gehen.

Wir setzen alle Kraft daran, die natürliche Regenerationsfähigkeit und die Stabilität unseres Unternehmens auch in Zukunft zu gewährleisten, sei es im Bezug auf die Ausbildung unserer Nachwuchskräfte oder die Schonung der Ressourcen. Nachhaltigkeit steht bei uns immer im Mittelpunkt.

Nachhaltigkeit

Über Nachhaltigkeit wird Buch geführt.

Wie bereits in unseren Unternehmensleitsätzen definiert, tragen wir den besonderen Belangen des Umweltschutzes Rechnung, und sind stets darauf bedacht, bei allen Überlegungen und Maßnahmen noch umweltfreundlicher und nachhaltiger zu werden.

> Hier Nachhaltigkeitsbericht lesen

Aus der Region und für die Region. Unsere Rohstoffe für die Brauerei kommen aus der Region. Malz aus kontrolliertem Anbau, Aromahopfen aus dem Tettnanger Anbaugebiet, Hefe aus der eigenen Reinzucht. Ein 234 m tiefer Brunnen auf dem Brauereigelände sichert die Wasserversorgung des Betriebes.

Das Unternehmen verfügt über eine eigene Abwasserneutralisation. Mit dieser ist es gewährleistet, dass nur pH neutrales und kontrolliertes Abwasser in die Kläranlage geliefert wird. Das Alkoholwassergemisch aus unserer Entalkoholisierung wird gesammelt und gezielt an das Städtische Klärwerk abgegeben, um dort in Schwachlastzeiten die Leistung der Bakterien aufrechtzuerhalten.

Seit jeher wird die eingesetzte Energie beim Würzekochen rekuperiert. Die Optimierung des Würzekochsystems lässt heute eine Abdampfung von vier bis fünf Prozent gegenüber früher von bis zu 14 Prozent Abdampfmenge zu. Die Menge des Dampfes wird mittels Pfannendunstkondensator niedergeschlagen und damit Heißwasser gewonnen. Beim Abkühlen der Würze wird die Wärmeenergie genutzt um im Gegenstrom Heißwasser zu erzeugen.
Das Abkühlen der Würze geschieht über das schonende Verfahren des Whirlpool Prinzips.

Mit der Installation einer effizienten Kraftwärmekopplung (KWK) setzt Gold Ochsen ein eindeutiges Zeichen für die Energiewende und für die Schonung unserer Ressourcen. Zur Erzeugung von Wärme und Strom wird in einer Mikrogasturbine Erdgas verbrannt. Die dadurch erzeugten heißen Abgase gelangen dann über einen speziellen Abgasbrenner in den Kessel und werden hundertprozentig zur Dampferzeugung genutzt.

Sämtliche heißen Zwischenwässer während der Produktion im Sudhaus werden aufgefangen und zum Einmaischen wiederverwendet. Bei allen CIP Reinigungen wurden die Zwischenspülwässer dank moderner Steuerungstechnik auf minimalen Wasserverbrauch reduziert. Der Wasserverbrauch konnte in den letzten Jahren auf 3,3 Liter pro Liter hergestellten Produkts reduziert werden.

Verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen.
Nachhaltigkeit umgesetzt 2000 – 2016

2018

Durch Anschluss der Raumheizung von Verwaltung, Labor und Produktion an die zentrale Wärmeversorgung der Brauerei Gold Ochsen werden 2.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart.

2018

Zudem ist seit 2018 ein neuer Dosenfüller im Einsatz, der nicht nur weniger Strom verbraucht, sondern auch effektiver arbeitet.

2017

Durch die Installation eines Wärmetauschers, der flüssiges CO2  mit minus 25 Grad Celsius verdampft und im Gegenstrom Glykol mit 3 Grad Celsius auf minus 5 Grad Celsius abkühlt, kann im Rahmen der Kältegewinnung weitere Energie eingespart werden. Die Stromkosten sinken insgesamt um 10.000 Euro pro Jahr.

2016

Mit einer neuen Kraft-Wärme-Kopplung ist die Brauerei ab 2016 in der Lage, rund 800 Kilowatt Strom zu erzeugen und kann damit etwa 56 Prozent des Eigenbedarfs selbst decken.

2014

werden der Gärkeller und die alkoholfreie Bierproduktion an das Glykolnetz angeschlossen. Hierdurch senkt sich nicht nur der Stromverbrauch, auch der Ammoniakgehalt im Abscheider verringert sich.

2013

erfolgt die Installation einer Ultrafiltrationsanlage mit nachgeschaltetem Aktivkohlefilter zur Filtration des Brunnenwassers. Die Anlage entfaltet ihre Wirkung als zusätzlicher Sicherheitsfilter im Zuge des Neubaus der Bahnstrecke zwischen Wendlingen und Ulm.

2013

erneuert Gold Ochsen die Chlordioxid-Anlage, die zur Desinfektion des Brauwassers benötigt wird. Seitdem wird zur Erzeugung von Chlordioxid kein reines Chlor mehr verwendet.

2011

Noch im selben Jahr wird in der Abfüllanlage 2 die Füllhöhenkontrolle mittels ionisierender Strahlung von einer Kamera ersetzt. Zudem wird die Chemikalien-Dosier-Station für die gesamte Abfüllung erneuert. Der Einsatz der Chemikalien erfolgt nun zentral. Reinigungsprozesse laufen besser ab bei gleichzeitig weniger Verbrauch.

2011

wird eine zweite, hochmoderne Abfüllanlage in Betrieb genommen. In dieser Anlage werden lediglich 120 Milliliter Frischwasser pro Flasche zur Reinigung benötigt – eine massive Reduzierung im Vergleich zur alten Abfüllanlage aus dem Jahr 1989. In beiden Anlagen kommen zudem energiesparende Motoren zum Einsatz, welche die Effizienzklasse IE3 (Premium Efficiency) erfüllen. Somit kann dank neuester Steuerungstechnik auch in der bereits bestehenden Anlage der Wirkungsgrad weiter optimiert werden.

2010

Durch die Installation einer Fotovoltaikanlage auf zwei Dächern des Unternehmens – mit einer Nennleistung von knapp 300 Kilowatt-Peak – ergibt sich 2010 eine deutliche CO2-Reduktion.

2009

wird ein neuer Kieselgurfilter zur Filtration des Bieres installiert. Dank verbesserter Konzeption verbraucht dieser Filter im Vergleich zum Vorgänger nur die Hälfte an Kieselgur.

2009

nimmt eine Umkehrosmose-Anlage zur Enthärtung des Brau- und Produktwassers ihre Arbeit auf. Damit kann das Wasser aus dem Tiefbrunnen ohne Chemikalien enthärtet werden. Die zuvor eingesetzten Kationen- und Anionen-Austauscher benötigten zur Regeneration der Austauschmasse noch Salzsäure.

2008

nimmt Gold Ochsen sieben neue Elektrostapler und elf Lastkraftwagen mit Euro-5-Norm in Betrieb.

2008

werden ebenfalls zwei Verdunstungsverflüssiger der Ammoniak-Kälteanlage ausgetauscht. Dadurch reduziert sich nicht nur der Stromverbrauch, es fallen auch deutlich weniger Lärmemissionen an.

2007

setzt die Brauerei mit dem Bau des neuen Lagerkellers einen Meilenstein bei der Kühltechnik: Die Tanks werden unisoliert in ein sehr gut gedämmtes Gebäude eingebracht. Die Kühlung erfolgt direkt mit Glykol, was eine deutliche Energieeinsparung bei der Kälteanlage zur Folge hat. Um Schwitzwasser an den Tanks während der Kühlphase zu vermeiden, wird zudem eine Trocknungsanlage installiert. Seitdem kommt es im Sommer zu keinerlei Schimmelbildung an Leitungen und Tanks – ganz im Sinne der Betriebshygiene.

2007

wird die knapp 40 Jahre alte Gegendruckturbine durch eine neue mit Siemens-Generator der Firma Kühnle, Kopp & Kausch (KKK) abgelöst, welche die Stromerzeugung des alten Dampfgenerators weit übertrifft. In Spitzenzeiten können bis zu 600 Kilowatt Strom erzeugt werden: ein wichtiger Beitrag zur CO2-Reduktion.

2002

wird die Brauerei Gold Ochsen an das städtische Fernwärmenetz angeschlossen. In Zeiten, in denen der Dampfbedarf in der Brauerei gering ist oder an Wochenenden, kann jetzt auf Ferndampf zurückgegriffen werden. Der brauereieigene Kessel läuft nur in Spitzenzeiten, wodurch sich der Wirkungsgrad erhöht.

2000

hat eine Neugestaltung der Flaschenetiketten zur Folge, dass 9 Prozent weniger Papier benötigt werden.

Neues aus der Brauerei

0