Seit Dezember 2022 führen Eirini Gkrigkorian und ihr Mann Haykaz Khachatryan das griechische Restaurant Olympia, ursprünglich am Rechberger Sportplatz. Im September 2025 sind sie nach Alfdorf umgezogen, wo sie mit Innenraum und Terrasse deutlich mehr Platz haben und zudem viel besser erreichbar sind. Die Rezepte stammen größtenteils von Eirini Gkrigkorians Mutter, sodass das Olympia authentische griechische Küche bietet. Seit dem Umzug nach Alfdorf arbeitet der Familienbetrieb mit der Brauerei Gold Ochsen zusammen.

Restaurant Olympia
Hauptstraße 100
73553 Alfdorf

https://www.olympia-alfdorf.de

Wie kam es zur Gründung des Olympia?

Eirini Gkrigkorian: Eigentlich hat alles mit meiner Mutter angefangen. Sie hat langjährige Erfahrung in der Gastronomie und ist in der griechischen Küche zuhause. Auch wir beide haben schon viele Jahre in der Gastronomie gearbeitet, sowohl in der Küche als auch im Service oder an der Theke. Als meine Mutter uns vorschlug, gemeinsam ein Restaurant zu eröffnen, haben wir das direkt getan. Fast alle Rezepte stammen von ihr und kommen daher direkt aus Griechenland.

Warum haben Sie sich für den Umzug von Rechberg nach Alfdorf entschieden?
Haykaz Khachatryan: In Rechberg haben wir eine Vereinsgaststätte auf dem Berg betrieben. Es war dort recht ruhig. Wir hätten zwar das Potenzial und die Gäste für viel mehr Betrieb gehabt, aber der Ort war etwas abgelegen. Besonders im Winter war es für unsere Gäste nicht einfach, uns zu erreichen, da die Straßen oft mit Schnee bedeckt waren. Im Sommer lief es dagegen ganz gut. Der Anstoß zum Umzug kam dann eigentlich zufällig: Eine italienische Familie, die bei uns eine Kommunion feiern wollte, erzählte uns von einer freien Gaststätte in Alfdorf. Sie kannten den Hausbesitzer, wir haben uns getroffen und letztlich haben wir uns für den Umzug entschieden. Hier an der Hauptstraße ist deutlich mehr los als in Rechberg, und das hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Aber was machen nun Ihre Gäste aus Rechberg?

Haykaz Khachatryan: Sie kommen einfach hierher. Wir haben tagtäglich Gäste aus Rechberg und der Umgebung, obwohl die Fahrt teilweise über 40 Minuten dauert. Die Leute machen sich trotzdem auf den Weg und besuchen uns – sie sind froh, dass sie uns jetzt zu jeder Jahreszeit gut erreichen können.

Wie sind Sie in Alfdorf aufgenommen worden?

Haykaz Khachatryan: Wir haben von Anfang an große Unterstützung von der Gemeinde bekommen, unter anderem von Bürgermeister Ronald Krötz. Er hat Werbung für uns gemacht – auf der Website der Gemeinde, auf Facebook und Instagram –, und wir waren noch vor der Eröffnung in zwei oder drei Zeitungen vertreten. Wir sind hier sehr schnell gut angekommen. In der Umgebung von Alfdorf gibt es nicht sehr viele Restaurants und der nächste Grieche ist etwa acht Kilometer entfernt. Zwischen Schwäbisch Gmünd und Welzheim sind wir sozusagen die Einzigen mit griechischer Küche.

Wie groß ist das Olympia?

Haykaz Khachatryan: Im Innenraum haben wir 85 Sitzplätze, auf der Terrasse noch einmal 72. Trotzdem müssen wir manchmal Reservierungen absagen, weil kein Platz mehr frei ist – vor allem, wenn es kälter wird und wir die Terrasse nicht mehr nutzen können.

Arbeitet Ihre Mutter noch im Restaurant mit, und wie groß ist Ihr Team?

Eirini Gkrigkorian: Aus gesundheitlichen Gründen kann meine Mutter nicht mehr jeden Tag von morgens bis abends arbeiten, aber sie hilft weiterhin mit, passt auf die Kinder auf oder kommt vorbei und probiert die Soßen, um zu kontrollieren, ob alles passt. Fest angestellt, also praktisch in Vollzeit, arbeiten mein Mann, ich und unsere Hauptköchin. Dazu kommen je nach Bedarf weitere Kräfte in der Küche und im Service. Insgesamt sind wir zu acht. An ruhigen Tagen schaffen wir es auch zu zweit oder zu dritt, an vollen Tagen sind aber alle im Einsatz. Unsere griechische Köchin und ihre Tochter, die ebenfalls bei uns arbeitet, gehören zwar nicht direkt zu unserer Familie, aber man kann trotzdem von einem Familienbetrieb sprechen.

Woher stammen Ihre Zutaten?

Haykaz Khachatryan: Den Großteil bestellen wir bei einem griechischen Händler in Herbrechtingen. Frisches Gemüse bekommen wir von einem Lieferanten aus Stuttgart. Beim Fisch setzen wir derzeit auf Filet, da wir zum Beispiel keine ganze Dorade vom Grill anbieten – das ist aber etwas, worüber wir bei einer Speisekartenänderung nachdenken.

Was macht das Olympia aus Sicht Ihrer Gäste besonders?

Haykaz Khachatryan: Unsere Gäste loben vor allem, wie herzlich, nett und freundlich wir sind, und natürlich das frische, leckere Essen. Bei uns gibt es keine Fertigprodukte, jeden Tag stehen bis zu drei Personen in der Küche und bereiten alles frisch zu. Das kostet viel Zeit und Kraft, aber es lohnt sich.

Eirini Gkrigkorian: Uns ist wichtig, dass sich unsere Gäste sicher sein können, dass die Qualität und die Gastfreundlichkeit bei uns immer gleichbleiben. Wir wollen eine zuverlässige, vertrauensvolle Gaststätte bleiben, das behalten, was wir bisher erreicht haben, und uns gleichzeitig immer weiterentwickeln.

Wie kam die Zusammenarbeit mit Gold Ochsen zustande?

Haykaz Khachatryan: Herr Blesch von Gold Ochsen war zwar schon einmal bei uns oben in Rechberg, aber erst seit wir in Alfdorf sind, arbeiten wir mit Gold Ochsen zusammen. Empfohlen wurde uns die Brauerei aus Ulm unter anderem vom örtlichen Sportverein und den Besitzern des benachbarten Campingplatzes, die oft bei uns zu Gast waren. Daraufhin haben wir Kontakt zu Herrn Blesch aufgenommen. Gerade zu Beginn haben wir Unterstützung gebraucht, und das hat immer sehr gut funktioniert – dafür bedanken wir uns ganz herzlich.

Eirini Gkrigkorian: Das stimmt. Als wir Herrn Blesch das erste Mal getroffen haben, brauchten wir Unterstützung bei Schildern, Schirmen, Stühlen und Kühlschränken, und alles wurde ohne Probleme organisiert. Er ist bis heute regelmäßig bei uns und fragt immer wieder, ob wir etwas brauchen. Wir fühlen uns bei Gold Ochsen einfach gut aufgehoben.

Welche Getränke liefert Gold Ochsen, und schenken Sie auch vom Fass aus?

Haykaz Khachatryan: Wir bekommen die komplette Getränkelieferung von der Brauerei Gold Ochsen und der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH. Dazu gehören afri cola, Softdrinks und Säfte ebenso wie das Pils, Original, Radler oder die Weizenbiere von Gold Ochsen. Leider können wir kein Bier vom Fass anbieten, da wir keine Zapfanlage haben. Am liebsten trinken unsere Gäste das Gold Ochsen Original und das schmeckt ihnen auch aus der Flasche sehr gut. Mir übrigens auch, manchmal trinke ich aber auch gerne ein herbes Pils.

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