Darauf zur Abwechslung mal ein Eis: Heiko Stephan von Gold Ochsen mit Pierre Michel César, Gastronomischer Leiter, und Martin Paul, Leitung Marketing im Donaubad (v.l.n.r.).
Am 15. Mai 1959 öffnete das Donaubad (damals nur als Freibad geführt) erstmals seine Pforten – und bot den Bürgerinnen und Bürgern im Tausch gegen 60 Pfennig Eintritt pures Badevergnügen. Seitdem entwickelte sich das Gemeinschaftsprojekt der Städte Ulm und Neu-Ulm mit Erlebnisbad, Sauna, Freibad und Eissportanlage dank fortlaufender Investitionen und Erweiterungen zu einer der größten und beliebtesten Freizeitanlagen der Region. Das beweisen auch die Zahlen: Mit knapp 619.000 Besuchern gilt das Jubiläumsjahr 2019 (60 Jahre Donaubad) gleichzeitig auch als Rekordjahr. Darüber hinaus ergänzen eine Inlinesporthalle (seit Sommer 2021) und ein Wohnmobilstellplatz (seit Sommer 2020) das Areal nahe der Donau und im November 2021 eröffneten nebst neuem Service-Center das Bistro & Café StadtRand sowie die Eisdiele Danubio. Im Interview berichten Pierre Michel César, Gastronomischer Leiter vor Ort, und Martin Paul, Leitung Marketing, wie das kulinarische Konzept von den Gästen angenommen wird.
Bistro & Café StadtRand und Eisdiele Danubio
Was waren die Gründe für den Umbau im Eingangsbereich des Donaubads?
Martin Paul: Wir führten eine umfangreiche Analyse der Wünsche unserer verschiedenen Zielgruppen durch – angefangen bei den Badegästen und Saunagängern über die Eissportler bis zu den Wohnmobilisten. Auf dieser Basis ist eine neue Strategie entstanden, deren Kern die Aufteilung der bisherigen externen Gastronomie im Donaubad in drei klare Teile vorsah: ein getrenntes Service-Center mit Bademodenshop, das Bistro & Café StadtRand und die Eisdiele Danubio. Auf diese Weise können wir nicht nur den Hunger und Durst unserer Besucher stillen – an guten Wochenenden sind das immerhin bis zu 300 pro Tag. Sie finden sich darüber hinaus auch optimal zurecht und können das Freizeitangebot in vollem Umfang nutzen.
Was sind die kulinarischen Besonderheiten im Bistro & Café StadtRand?
Pierre Michel César: Wir sehen das StadtRand nicht als klassisches Restaurant. Es geht vielmehr um eine schnelle, leckere Küche mit Selbstbedienung. Im Mittelpunkt stehen zeitlose Favoriten, mit denen wir verschiedene Geschmäcker treffen: angefangen bei Bowls, Burgern, Sandwiches und Wraps bis hin zu Kaffee-Spezialitäten, Donuts und Kuchen. Die Vielfalt spiegelt sich auch in der Getränkeauswahl wider: Im gesamten Donaubad werden seit jeher die verschiedenen Bierspezialitäten von Gold Ochsen und die alkoholfreien Erfrischungen der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH angeboten.
Und wie sieht es mit der Eisdiele Danubio aus?
Pierre Michel César: Hier heben wir uns gezielt von anderen Eisdielen ab: Wir bieten Eis an 365 Tagen im Jahr an. Dank der Kooperation mit der Manufaktur Scavone Gelati aus dem Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl können wir qualitativ sehr hochwertige und stets frisch produzierte Sorten anbieten. Dabei ist das weiß-blaue „Donaubad Eis“, das nach Zuckerwatte schmeckt, ein Highlight. Daneben gibt es alles, was das Herz begehrt: von der klassischen Kugel im Becher oder in der Waffel, über verschiedene Cups, leckere Eisbecher sowie Shakes bis zu veganen Kreationen und seit Kurzem sogar Eis für Vierbeiner.
Sie haben auch Gäste, die mit dem Wohnmobil anreisen. Welchen Service bieten Sie speziell für diese Gäste?
Pierre Michel César: Zunächst einmal steht das Service-Center im Donaubad für alle touristischen Belange hilfreich zur Seite. Wenn es konkret um die Verpflegung geht, erwartet Wohnmobilisten bei uns ein abwechslungsreiches Angebot, das für einen entspannteren Urlaub sorgt. Das beginnt beim vielfältigen Frühstücksbuffet sowie 7-Tage-Brötchenservice, für den lediglich eine Anmeldung am Vortag notwendig ist, und endet bei wechselnden Aktionen sowie Tagesgerichten, die wir für all unsere Gäste bieten.