Auf einen erfolgreichen Start im König Wilhelm! Bernd Raschperger von Gold Ochsen gemeinsam mit Andreas, Christian und Cornelia Zabel sowie Mitarbeiter Moritz Scharf. (v.r.n.l.)

Ein uriges Gasthaus mit sympathischem Charme – das haben Andreas und Cornelia Zabel gemeinsam mit ihren Kindern Christian und Johanna geschaffen. Im Restaurant König Wilhelm in der Ulmer Oststadt verwöhnt die Familie seit 1. November 2023 ihre Gäste nicht nur mit handgemachter, schwäbischer Hausmannskost in ihrer ursprünglichen Form, sondern auch mit einer großen Auswahl an Burgern.

König Wilhelm
Heidenheimerstraße 3-5
89075 Ulm
Telefon +49 176 82227089
zabel.67@gmx.net

Herr Zabel, wie sind Sie zur Gastronomie gekommen?

Ich bin gebürtiger Ulmer und lebe auch schon mein Leben lang hier. Bereits in meiner Jugend war ich viel in der Gastroszene unterwegs und absolvierte zusätzlich eine Ausbildung zum Metzger. Mittlerweile betreiben wir schon seit einigen Jahren die Gastronomie am Campingplatz in Illertissen, die allerdings nur saisonbedingt geöffnet ist. Das Positive daran: Ein Großteil des Personals unterstützt uns nun auch hier in Ulm.

Wie kam es zur Übernahme des König Wilhelm?

Als wir erfuhren, dass das Lokal neu vergeben wird, schien der Zeitpunkt für uns genau richtig, nochmal etwas komplett Neues aufzubauen. Der Ehrgeiz ist auf jeden Fall groß, ebenso wie der familiäre Rückhalt. Denn neben meiner Frau werden sich auch meine beiden Kinder Christian und Johanna in der Küche verwirklichen. Sie kennen Mamas Kochkunst von klein auf und bringen nun auch ihre eigenen Ideen ein – Johanna alleine schon deshalb, weil sie Veganerin ist. Mich findet man eher hinter dem Tresen und inmitten der Gäste. Für mich ist der persönliche Kontakt sehr wichtig, daher kann man bei uns auch gerne einfach nur für ein Schwätzchen vorbeikommen.

Haben Sie die Räumlichkeiten neugestaltet?

Uns war wichtig, den ursprünglichen Flair und die Gemütlichkeit der Gastwirtschaft zu erhalten. Jede Ecke sieht anders aus, denn alles gleich wäre langweilig. Tatsächlich erinnert das Lokal auch ein bisschen an unser Zuhause. Das macht den Charme aus und sorgt dafür, dass man sich sofort wohlfühlt. Das gilt für ältere Gäste ebenso wie für jüngere, die den Stil schon wieder trendig finden. Das war uns auch von Anfang an wichtig: Bei uns sollen alle Generationen zusammensitzen.

Auf welche Gerichte können sich die Gäste freuen?

In erster Linie gibt es bei uns original schwäbische Küche, die man heute nur noch selten findet. Dazu zählen Hauptgerichte wie Krautkrapfen, Saure Bohnenspatzen oder Grüne Krapfen. Da wir aber ein bunt gemischtes Publikum ansprechen wollen, bieten wir auch Klassiker wie Maultaschen, Schweinebraten oder Schnitzel „Wiener Art“ sowie eine große Auswahl an Burgern. Meine Frau kocht nach unseren traditionellen Familienrezepten und das bedeutet auch, dass von den Spätzle über die Maultaschen bis zu den eingelegten Gurken auf dem Burger alles handgemacht ist.

Und wie sieht es mit einem Mittagstisch aus?

Ab 2024 bieten wir unter der Woche einen Mittagstisch, den man im Sommer dann auch im Biergarten hinter dem Haus genießen kann. Aber um uns jetzt erst einmal einzufinden, starten wir mit warmer Küche ab 17 Uhr von Mittwoch bis Sonntag. Zusätzlich sind sonntags ab 10 Uhr alle herzlich zum Frühshoppen und anschließendem Mittagessen willkommen.

Beim Frühshoppen darf ein frisch gezapftes Bier nicht fehlen. Warum bieten Sie die Spezialitäten der Brauerei Gold Ochsen?

Ich bin mit Gold Ochsen groß geworden, mein Vater hat früher in der Brauerei gearbeitet. Bis heute kommt für mich kein anderes Bier in Frage. Und natürlich passt es auch ideal zu unserer Speisekarte.

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