Drei Familiengenerationen stecken seit fast 60 Jahren ihr ganzes Herzblut in Hörners Landgasthof: 1964 kaufte Großvater Max Hörner das Anwesen im malerischen Albdorf Türkheim auf der Schwäbischen Alb, dessen Hauptgebäude Vermutungen zufolge aus dem 17. Jahrhundert stammt. Drei Jahre später feierten Renate und Ernst Hörner nach umfassenden Umbauarbeiten Eröffnung – damals noch unter dem Namen „Gasthof zum Rössle“. Sohn Marc Hörner trat schließlich im Jahr 1997 in die Fußstapfen seiner Eltern und erweitert das Angebot seitdem stetig: Heute können Gäste nicht nur traditionelle und manchmal auch neu interpretierte schwäbische Hausmannskost schlemmen sowie in einem der 30 Zimmer nächtigen, sondern auch in Hörners Scheune ausgelassen feiern oder den ausgezeichneten Catering-Service an einem Ort ihrer Wahl genießen.

Hörners Landgasthof – Geislingen an der Steige/Türkheim

Geislinger Str. 26
73312 Geislingen an der Steige

hoerners-landgasthof.de

Herr Hörner, die Gastronomie wurde Ihnen sozusagen in die Wiege gelegt. Erzählen Sie uns etwas zu Ihrer Laufbahn?

Ich bin zwar im elterlichen Betrieb groß geworden, wollte aber meine Fühler auch noch in andere Richtungen austrecken. Daher begann ich 1990 meine Lehre zum Koch im Gasthof-Restaurant Hirsch in Gosbach. In den Jahren darauf verschlug es mich an viele nationale und internationale Stationen – ich arbeitete zum Beispiel als Koch auf der Ferieninsel Korsika, im renommierten Restaurant Schwarzwaldstube in der Traube Tonbach und zwei Jahre lang auf dem Kreuzfahrtschiff MS Hanseatic.

 

Und 1997 übernahmen Sie dann in Hörners Landgasthof das Ruder?

Genau, ich bin seitdem hauptsächlich für die Küche und das Restaurant zuständig und meine Frau Bianca kümmert sich um sämtliche Belange des Hotels. Mit meiner Tochter Fenja steht auch schon die vierte Generation in den Startlöchern. Sie macht allerdings momentan eine Ausbildung zur Bäckerin und ist da natürlich stark eingespannt.

Auf welche Leckereien können sich Ihre Gäste freuen?

Auf unserer Karte stehen vorwiegend Klassiker der schwäbischen und alpenländischen Küche. Wir bereiten sie sehr authentisch zu – scheuen uns aber auch nicht, mal etwas Neues auszuprobieren. Außerdem bieten unsere saisonale Karte und einige mediterrane Gerichte Abwechslung für den Gaumen.

 

Was ist Ihnen bei der Zubereitung besonders wichtig?

Mein Ziel ist es, jeden Tag aufs Neue dem hohen Niveau gerecht zu werden, das schon meine Eltern vorlebten. Das gelingt uns mit frischer, regionaler Qualität sowie viel Liebe, Sorgfalt und Handarbeit während der Zubereitung – wir verzichten komplett auf Convenience-Produkte.

War Ihr Fokus auf Regionalität auch ausschlaggebend für die Zusammenarbeit mit der Brauerei Gold Ochsen? 

Ganz genau. Für mich persönlich kommt es nicht in Frage, „Fernseh-Biere“ aus Dortmund, Hamburg oder München anzubieten. Gold Ochsen liegt nur stressfreie 20 Kilometer entfernt – wegen uns muss also kein Bierlaster auf der Autobahn ein Elefantenrennen machen. Deshalb lag es nahe, gleichzeitig auch das alkoholfreie Sortiment der Ulmer Getränke Vertrieb GmbH zu beziehen.

 

Kommt die Getränkeauswahl gut an?

Wir haben alleine zehn unterschiedliche Bierspezialitäten im Angebot, da ist auf jeden Fall für jeden Geschmack das richtige dabei.

 

Wie viele Gäste können Sie denn bewirten?

Im Restaurant haben wir etwa 110 Sitzplätze. Hinzu kommt noch unser Biergarten, in dem im Sommer rund 100 Gäste im Schatten des alten Baumbestands ein Plätzchen finden. Für besondere Anlässe bieten wir mit Hörners Scheune zusätzliche Kapazitäten für etwa 120 Personen – der umfangreiche Umbau vom Zuhause für Hoftiere zum Festsaal mit rustikalem Charme war eines unserer größeren Projekte in den letzten Jahren. Im Rahmen von Geburtstagen, Hochzeiten oder Firmenfeiern greifen die Gäste auch gerne auf unsere 30 Hotelzimmer zurück, die sonst primär von Durchreisenden oder unter der Woche auch viel von Handwerkern und Geschäftsreisenden gebucht werden.

 

Wie würden Sie den Stil der Inneneinrichtung beschreiben?

In allen Räumlichkeiten herrscht dank des modernen Landhausstils eine gemütliche Atmosphäre. Freigelegtes Fachwerk, Wände aus Tuffsteinen und offenes Gebälk geben unserem Haus einen ganz individuellen Charakter, den wir gerne unterstreichen und für die Zukunft bewahren.

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